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Herzlich Willkommen im Pfaffenwinkel !

Zwischen Loisach, Ammer und Lech, dem südlichen Starnberger See und Ammersee mit Blick auf die herrlichen Voralpen findet sich die reizvolle Landschaft des Pfaffenwinkels. Seinen Namen verdankt dieses einzigartige Gebiet der Vielzahl von Klöstern, Kirchen & Kapellen inmitten schöner Naturschutzgebiete, idyllischer Flußlandschaften, unberührten Mooren und begrenzt vom oberbayerischen Alpenvorland.

. . . und was bedeutet Pfaffenwinkel?
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Sonnenuhren sind typisch für den Pfaffenwinkel

Richterhaus von 1493 in Schongau

Bayerisches Brauchtum

Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Schongau

... etwas gegen müde Füße

Echelsbacher Brücke über die 70 Meter tiefe Ammerschlucht

Reichsgrafwappen Steingaden

Weg zu den Schleierfällen

Romanische Basilika in Altenstadt

Was bedeutet eigentlich Pfaffenwinkel... ?

Der Name Pfaffenwinkel reicht zurück bis ins Mittelalter - als das Wort "Pfaffe" noch Wertschätzung ausdrückte und in dieser Form erstmals überliefert wurde von dem Raistinger Pfarrer Franz Sales Gailer. Schon 1756 beschreibt Gailer diesen Winkel Oberbayerns als "Gegend vor dem Gebirg, die mehr als andere mit Klöstern ersten Ranges gesegnet sei" - Winkel der Mönche.

Karte 'Oberbaiern' Mit dem Pfaffenwinkel ist eine Landschaft in Oberbayern benannt, die begrenzt wird vom Lech im Westen, von der Loisach im Osten, von Schäftlarn, Andechs und Landsberg im Norden und vom Ammergebirge im Süden. Die geographischen Grenzen zeigen auch die besondere Eigenheit des Pfaffenwinkels auf, seine Offenheit. Alte Strassen wie die Via Claudia aus der Römerzeit durchqueren ihn von Norden nach Süden. Offen zum Altbayerischen wie zum Schwäbischen hin, werden beide Mundarten in diesem Landstrich gesprochen.

Vereinzelt ragen Höhen und Kuppen aus der weitläufigen Landschaft hervor. Überall zeugen Spuren von tausendjähriger Kulturarbeit. Der Pfaffenwinkel wurde auch das Land der Bauern, Künstler und Mönche genannt, sogar der Ammersee trug im Volksmund den Namen "Bauernsee". Dieser Landstrich weist eine Fülle von Kunst - und Kulturschätzen auf, wie sonst nirgendwo zu finden. Zwei Städte sind mit dem Namen Pfaffenwinkel eng verbunden, Schongau und Weilheim. Schongau, mit nahezu vollständig erhaltener Stadtmauer beherbergt Schätze der Künstler des Pfaffenwinkels. Weilheim stand vor Jahrhunderten in personeller wie wirtschaftlicher Beziehung zu den umliegenden Klöstern. Zu diesen Klöstern gehörte u.a. Benediktbeuren, Schlehdorf, Polling, Wessobrunn, Diessen, Rottenbuch, Steingaden, Ettal und Andechs.

Neben diesen großen Klöstern gibt es zahlreiche kleinere, aber sehr sehenswerte Kirchen über den ganzen Pfaffenwinkel verstreut. Bedeutsam für die künstlerische Ausgestaltung der Kirchen und Klöster waren die ortsansässigen Handwerker und Künstler vor allem aus der Wessobrunner Schule. Matthäus Günther, Dominikus Zimmermann und Franz Xaver Schmädl sind nur einige der Künstler, die an der kunstvollen Ausstattung der Kirchen und Klöster beteiligt waren. Höhepunkte dieses künstlerischen Schaffens stellen die Wieskirche in Steingaden und die Stiftskirchen von Rottenbuch und Polling dar, sowie die Wallfahrtskirche Hohenpeißenberg.

Neben diesen kulturellen und kunsthistorischen Besonderheiten bietet der Pfaffenwinkel auch dem Erholungssuchenden vielfältige und reizvolle Gelegenheiten, die Schönheit diese besonderen Landstriches kennen zu lernen, mit ganz unterschiedlicher Erscheinungsformen. Naturschutzgebiete wechseln sich ab mit unberührten Hochmooren und eindrucksvollen Flusslandschaften.

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